Wochenhighlight im November

19. November 2009, 20:15 Uhr, Start des 3-teiligen Dokumentarfilms

Die Maya
Mythos und Wirklichkeit

Schwerpunkte des ersten Teils sind der Glanz des Klassikums (400 -800 n.Chr.) und das Abenteuer der Entdeckung. Der führende Maya-Wissenschaftler und Schriftexperte Nikolai Grube demonstriert die Entzifferung von Hieroglyphen-Inschriften an den Mauern von Copan. Sie erzählen die Geschichte von Königen, von ihren Triumphen und Niederlagen.

Höhepunkt der archäologischen Forschung war 1989 die Entdeckung des Rosalila-Tempels innerhalb des Tempels 18 von Copán, der erstmals gefilmt werden durfte.

Teil 2. "Hüter der Geheimnisse", so nennen die Indianer ihre Schamanen. Einer von ihnen eröffnet mit einem Regenritual den zweiten Teil der Filmtrilogie, der sich primär dem Maya-Kosmos widmet: der Götter- und Geisterwelt, schaurigen Blutritualen, dem klassischen Ballspiel (weniger Sport als Mysterientheater), den Tier- und Menschenopfern, Selbstkasteiungen von Königen und dem Untergang der vierten Weltenschöpfung.
Die Höhle von Balancanché war für die Maya von Chichén Itzá beispielsweise der Ort der Erschaffung unserer Welt und gleichzeitig eine der Pforten zur Unterwelt Xibalbá.

Teil 3. Der Zusammenbruch der Hochkultur der Maya und das Überleben des Maya-Volkes bis in die Gegenwart sind die zentralen Themen des letzten Teils der Trilogie.
Mit der Pracht der späten Klassik im 8. Jahrhundert n.Chr. überschritt die Maya-Zivilistion ihren Höhepunkt. Warum brach diese Hochkultur, die 1200Jahre existiert hatte, plötzlich zusammen und wieviel konnte davon bis heute überleben?

Regie: Klaus Dexel
Land: Deutschland
Jahr: 2000
Länge: 60 min.
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Sendetermine:

26. November 2009, 20:15 Uhr
3. Dezember 2009, 20:15 Uhr