Wochenhighlight im März
2. März 2008, 20:15 Uhr, TV-Premiere
Die letzte Karawane der Seidenstraße
Was als Wunschtraum begann, wurde für einen amerikanischen Filmemacher und drei türkische Fotografen Realität: mit einer Kamelkarawane ziehen sie 11.000 km weit durch sechs Länder, auf den Spuren der antiken Seidenstraße.
Der Film begleitet das Team auf sehr persönliche Weise auf ihrer langen Reise und erlaubt sich auch kritische Einblicke in die körperlichen und psychischen Strapazen, die eine Karawanen-Tour für moderne Menschen bedeutet. Er erzählt von den unterschiedlichen Menschen und Orten, denen die Karawane auf ihrer Reise vom chinesischen Xian durch Kirgistan, Turkmenistan und den Iran begegnet, bis sie schließlich im türkischen Istanbul ankommt.
Von zentralasiatischen Dorfbewohnern, die die Rückkehr der Sowjetunion ersehnen, bis zu Staatsoberhäuptern, die voller Überzeugung die neue Demokratie preisen. Der Film dokumentiert auch die rasanten Veränderungen, denen diese Länder in den letzten Jahren unterworfen waren.
In der Tradition großer Roadmovies beleuchtet dieser Dokumentarfilm die individuellen lokalen Folgen der großen weltpolitischen Veränderungen und die Impressionen der modernen Karawanen-Reisenden, die über sich selbst genauso viel lernen wie über die Leute, denen sie begegnen.